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vom 18.11.1999 Internetcafé für Jugendliche im Freizeitzentrum Stieghorst eröffnet "Internauten Dock": lädt zum "Surfen" ein Bielefeld-Stieghorst (apk). "Pokémons" kleine japanische "Taschenmonster", und Bundesligaergebnisse standen gestern nachmittag bei der Eröffnung des Internetcafés "InternautenDock" im Freizeitzentrum Stieghorst (FZZ) hoch im Kurs. Die drei Computer waren eng von Jugendlichen umlagert; auch Bezirksvorsteher Gerhard Henrichsmeier (CDU), der das Café offiziell eröffnete, schaute mal eben bei "Arminia" vorbei. Das neue Angebot richtet sich zunächst an Jugendliche von zwölf bis 18 Jahren, eine Nutzung für andere Altersgruppen, wie beispielsweise Senioren, ist jedoch angedacht, erklärte Walter Vorwerg-Feldmann, Leiter des FZZ. Geöffnet ist das "InternautenDock" mittwochs von 15 bis 18.30 Uhr; die Jugendlichen können einen Computer für eine halbe Stunde á zwei Mark buchen. Pro Arbeitsplatz können zwei Jugendliche gleichzeitig surfen. Wer das Angebot nutzen möchte, muß zunächst einen kostenlosen Internetpass erwerben. Vorerst sollen nur gelbe (beginner) und blaue (learner) Pässe ausgegeben werden. Mit steigender Kompetenz der jugendlichen Nutzer können später auch rote und schwarze Pässe erworben werden, die es ihren Inhabern ermöglichen, auch dienstags und freitags selbständig im Netz zu surfen. Das Angebot soll ausgebaut, Workshops zum Thema Sound- und Bildbearbeitung, beispielsweise mit einer digitalen Kamera, angeboten werden. Für die kompetente soziale und technische Betreuung stehen den Jugendlichen mit Sozialpädagogin Marjetta Tackmann, Psychologe Lorenz Philipp und Medienpädagogikstudent Markus Glöckner gleich drei engagierte Fachkräfte zur Seite. Glöckner ist nicht nur Ansprechpartner für die kostenlosen Einführungskurse und Schulungen sondern auch bei technischen oder Rechercheproblemen zuständig. Er gehört zum Team des Webmobils der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK). Sie berät Einrichtungen, die im Bereich außerschulischer Jugendarbeit tätig sind, beim Umgang mit den neuen Medien. Gefördert wird das Webmobil vom Landesjugendministerium.
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